Wie Lösungen aus anderen Branchen erfolgreich adaptiert werden können

Bereits im Jahr 1954 wurde der thermoplastische Kunststoff Polypropylen (PP) entwickelt. Häufig wird Polypropylen für Verpackungen verwendet und ist heute der am zweithäufigste verwendete Standardkunststoff.

Polypropylen im Bereich Sporttextilien

Der multifunktional einsetzbare Kunststoff hat sich zu der wichtigsten Kunstfaser für die Herstellung von Sporttextilien entwickelt. Bei der Verarbeitung zu einem funktionell gestrickten Netz wird gesponnenes Polypropylen ein sehr leichter, hoch voluminöser Stoff. Dabei weisen die Polypropylen-Fasern eine hohe Strapazierfähigkeit und eine Reisfestigkeit auf. Die Eigenschaft der PP-Faser keine Oberflächenfeuchtigkeit aufzunehmen und die dadurch induzierte Aufrechterhaltung des Feuchtigkeits- und Lufttransports ist für Sporttextilien ein „Gamechanger“. Die geringe Kontaktfläche zu der Haut des Trägers, aufgrund der feinen Härchen auf den PP-Fäden, sind der Grund für die häufige Verwendung des Stoffes für Sporttextilien. Dadurch ist die Kleidung aus PP weniger schmutzanfällig, verhindert Geruchsbildung von Schweiß und ist selbst mit kaltem Wasser hygienisch waschbar.

Die Adaption der Eigenschaften für Hightech-Armaturen

Die EM-Technik GmbH hat sich, als mittelständisches Familienunternehmen und Marktführer, von der Anwendung von PP für Sportarttextilen inspirieren lassen und hat es für die Herstellung von Hightech-Armaturen adaptiert. Die Eigenschaften von PP passen dabei perfekt auf die Anforderungen der Chemie-, Halbleiter, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Die Härteeigenschaften behält PP auch bis Temperaturen von bis zu 90°unverändert bei. Weitere Vorteile sind die Resistenz gegenüber Laugen und Lösungsmitteln, die Hitzebeständigkeit, die elektrische Eigenschaften,Isolationswirkung, geringe Dichte, Beständigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen und Reibfestigkeit. Dabei beeinflussen Veränderungen des Gehaltes der Luftfeuchtigkeit in kleinster Weise die Materialeigenschaften. In Kontakt mit aggressiven Medien haben sich Kunststoffarmaturen bei verschiedensten Anwendungen durchgesetzt.

Dieses Beispiel beweist, dass Innovation auch heißt, von anderen Branchen zu lernen. Die Adaption von Materialien oder Produktideen aus anderen Branchen kann den entscheidenden Vorteil bringen. Wir unterstützen Sie gerne dabei von den Innovationen anderer zu lernen und sich Ihren Marktvorteil zu sichern. Vereinbaren Sie noch heute ein Beratungsgespräch!

Innovation vom
August 28, 2020
Maschinen- und Anlagenbau
Trendberater

Nils Wieland

Ich denke Prozesse und lebe Innovationen. Dabei habe ich nicht gelernt was nicht geht. Gerne unterstütze ich Sie in allen Fragen rund um die Prozessoptimierung und -digitalisierung.

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